Die FamilienWerkstatt

Die FamilienWerkstatt stellt sich vor.

Die FamilienWerkstatt wurde 2010 von mir, Andrea Noßack, als gemeinnützige Unternehmergesellschaft (UG) gegründet. Warum eine gUG ? Als aktive soziale Unternehmerin fehlten mir die finanziellen Mittel, eine gGmbH zu gründen. Mit der FamilienWerkstatt konnte ich mich weiterhin sozial engagieren, für unsere Gemeinschaft und für das Allgemeinwohl – zugleich blieb ich selbstständig – eins der wichtigsten Dinge in meinem Leben und von größter Bedeutsamkeit für mein Wohlbefinden und meine Balance.   

Die FamilienWerkstatt ist Träger der Freien Jugendhilfe und der Sozialen Arbeit. Sie verfolgt ausschließlich gemeinnützige und mildtätige Zwecke.

            

Im Mittelpunkt meiner Arbeit steht die Stärkung und Stabilisierung des psychischen Wohlbefindens und die Steigerung der Lebens- und Arbeitsqualität.

 

Ziel der FamilienWerkstatt ist eine gesunde und förderliche Entwicklung, Entfaltung und Wachstum eines Individuums, auch zur Glückseligkeit des Kindes in uns. Es geht um Selbstfürsorge, Selbstzuwendung, Selbstmitgefühl, Selbstwertschätzung, Selbstwirksamkeit und Selbstliebe – das Erkennen deines wahren Selbst, dich selbst spüren, dich selbst verstehen, mit dir selbst ins Reine kommen, inneren Frieden erlangen und erleben. Es geht auch um deine eigenen Träume, Visionen, Wünsche und Ziele und natürlich auch um deine eigenen Bedürfnisse und, wie du sie dir selbst erfüllen kannst. Damit gestaltest du dir ein selbstbestimmtes (stimmiges), sinnerfülltes und würdevolles Leben, mit Achtsamkeit, Gelassenheit, Respekt dir und anderen gegenüber, gleichwertiger MitMenschlichkeit und wahrer LIEBE.

 

Wie ist die Idee der FamilienWerkstatt entstanden ? Kompetente Hilfe, aktive Begleitung oder stimmige Beratung direkt in der Alltagswirklichkeit zu bekommen ist manchmal gar nicht so einfach. Das weiß ich aus eigener Erfahrung – in meinem Leben gab es viele Krisen und schwierige Lebenssituationen – es gab Angebote und irgendwie nichts für mich dabei, was erfolgversprechende Lösungen näher kam.

Auf meinem eigenen Weg der Lösungsgestaltung begegnete mir dann das Wort „Coaching“ und „Hilfe zur Selbsthilfe“ – hier spürte ich gleich, das ist mein Weg – das wird mir helfen. So machte ich mich auf meinen individuellen Weg der Veränderung und des Wandels und löste nach und nach meine eigenen Anliegen durch SelbstCoaching.

Dinge wie Achtsamkeit im Leben, radikale Akzeptanz (es sein lassen, was ist, ohne Widerstand das Leben und die Menschen annehmen), neue Denkweisen zulassen, voll und ganz im Hier und Jetzt sein, eigene Werte wieder erkennen, eigene Grundhaltungen spüren, eigene Lebensrichtungen wählen … und dann mutig in Bewegung kommen sind so zu meinen ständigen Begleitern geworden.

Und genau dies gebe ich nun gerne an dich weiter. Die FamilienWerkstatt zu gründen und sie mit Begeisterung zu entwickeln ist mein passendes Leben und natürlich meine Berufung – ich bin meinem inneren Ruf im Leben gefolgt – eine sehr beglückende Entfaltung meines Potentials.    

In der FamilienWerkstatt wirst du so angenommen, wie du bist – eine gleichwertige und respektvolle Beratungsbeziehung steht im Vordergrund. Hier brauchst du dich nicht „verstellen“, „verbiegen“, „etwas oder jemanden darstellen, der du gar nicht bist“ – hier wirst du in deinem „Gewordensein“, in deiner Biografie, in deiner wahren Persönlichkeit und in deinen darin enthaltenden Verhaltensmustern ernst genommen. Hier geht’s nicht darum, fremdbestimmt andere oder gesellschaftliche Erwartungen, Wünsche oder Bedürfnisse zu erfüllen und in einem falschen und unpassenden Leben immer wieder manipulativ gesagt zu bekommen, dass du „falsch bist, dich ändern sollst und dein Leben nach anderen, nach der gesellschaftlichen Masse richten sollst oder musst“.

In der FamilienWerkstatt wird dir ein Rahmen geboten, um deinen passenden Weg zu dir selbst zu gestalten und ihn dann auch zu gehen. Ich lade dich ein, Neues zuzulassen, inspiriere dich, geistig in Bewegung zu kommen und mache dir Mut – Mut mal was zu probieren und dich zu trauen, trotz innerer Widerstände und Risiko. 

 

 

Das Besondere: Unter den Beratungsangeboten hebt sich die FamilienWerkstatt eigensinnig und innovativ von anderen Beratungsangeboten ab.          

  • mobil – direkt vor Ort bei dir oder wo du willst (zuverlässig im Hier und Jetzt verfügbar)
  • wirkliche Präsenz – ich interessiere mich für dich und dein Anliegen, bin neugierig motiviert an allen verbalen und nonverbalen Äußerungen von dir
  • meine mitfühlende Anteilnahme an deinem vorhandenen LebensSchicksal 
  • spezialisiert auf empathische Kommunikation (im Dialog sein)  in dir selbst und in zwischenmenschlichen Beziehungen  (Erkennst du die Macht, die Bedeutsamkeit und die Wirkung deiner Worte, deiner dahinter stehenden Gedanken und Glaubensmuster?)
  • flexibel in den Beratungszeiten – wann du kannst und willst (und wie es passt, auch an Wochenenden oder mal Abend’s) 
  • niedrigschwellig – ohne großen Aufwand – ein Kontakt und los geht’s
  • gesunde und optimistische Lebenseinstellung „Ich schaffe jede Krise, mich haut nichts mehr um!“ – Und Du schaffst das auch!
  • mein „mitreißendes“, energiegeladendes SOSEIN mit erfrischenden und berührenden Denk- und Betrachtungsweisen
  • ein manchmal überraschend anderer Lebensstil, der zeigt, was so im Leben möglich ist und wie jeder Einzelne seinen Lebensstil entdecken und gestalten kann    

Und du?: Lässt du dich von mir in den Strudel der Begeisterung mitreißen?

In Herzlichkeit, im Miteinander und voller Energie, deine Andrea Noßack

♥ Coach in Herzensangelegenheiten ♥

 


Vorab 2 Impulse aus der FamilienWerkstatt:

 

1. Impuls  

Weißt du, was das Kohärenzgefühl ist ?

„Nicht die Umstände bestimmen des Menschen Glück, sondern seine Fähigkeit zur Bewältigung der Umstände.“
 Aaron Antonovsky (Medizinsoziologe, im Zusammenhang mit seinem Konzept der Salutogenese)

 

Kohärenz ist hier das Gefühl der Stimmigkeit. Es geht darum zu begreifen, zusammenhängend Verstehen zu können (kognitive Verarbeitungsfähigkeit von Herausforderungen), es geht um die Handhabbarkeit einer Situation (kontrollieren, gestalten und bewältigen können) und die Sinnhaftigkeit dessen (persönliche Aufgabe und daraus lernen und sich weiterentwickeln). Ein Individuum mit dieser Fähigkeit erlebt sich als stimmig verbunden mit sich selbst und fühlt sich im sozialen Gefüge zugehörig.  

Menschen mit einem hohen Kohärenzgefühl sehen An- und Herausforderungen im Leben als kohärent (zusammenhängend) an. Sie fragen sich selbst:

Was will mir das Leben damit sagen?   Welche Lebensaufgabe gilt es jetzt anzugehen? 

                                                 Wozu ist das gut, was gerade in meinem Leben passiert?

Und sie entdecken Antworten darauf – dabei reagieren sie flexibel, also passen sich der Situation zügig an. Sie bleiben zuversichtlich, die Situation engagiert zu meistern, egal was kommt (besonders stressresistent). Dadurch entwickeln sie eine positive Gelassenheit im Leben, mit dem Resultat einer tiefen inneren Zufriedenheit, Erfülltheit und Dankbarkeit. Diese Menschen nehmen ihr eigenes Leben und seine Umstände wichtig und erkennen die emotionale Bedeutsamkeit und Sinnhaftigkeit. Ihr Leben sehen sie als einmaliges Geschenk.

Das Kohärenzgefühl ist Kernelement der Salutogenese (Lehre von der Entstehung und Förderung der Gesundheit) – es trägt also stark zur Gesundheit bei, wobei Gesundheit als Zustand völligen körperlichen, geistigen, seelischen und sozialen Wohlbefindens definiert wird und bei einem Menschen ein grundlegendes und ganzheitliches Gefühl von Zufriedenheit und Glückseligkeit auslöst (Positive Psychologie mit den fünf Schlüsselfaktoren: positive Emotionen, Engagement, Verbundenheit, Sinnhaftigkeit im Tun und die Erfahrung, etwas bewirken zu können). 

Übrigens: Menschen mit einem geringen Kohärenzgefühl sind im Widerstand mit sich selbst und dem Leben, sie fühlen sich dem Leben und dem Schicksal oft ausgeliefert – sie erkennen die Zusammenhänge nicht, können ihre eigenen Bedürfnisse kaum wahrnehmen und selbst erfüllen und empfinden daher „Mangel im Leben“. Allgemein kämpfen sie gegen sich selbst oder die Welt an. Das Leben wird eher als eine Last empfunden – „überleben“ oder „überstehen“ wird zum einzigen Lebenssinn. 

Bist du interessiert an diesem Thema und kannst du dir vorstellen, gemeinsam mit mir, daran zu arbeiten? 

 

2. Impuls

Kennst du das Buch von Jorge Bucay „Geschichten zum Nachdenken“?  

Der argentinische Autor, Psychiater und Gestalttherapeut sieht vieles im Leben aus einem anderen Blickwinkel – das inspiriert mich und lässt mich seine Gedanken und Weisheiten folgen. 

Er hat für sich „drei Wahrheiten“ im Leben erkannt (leicht abgeändert):  

                                                          

1. Was ist, das ist. (Geschehnisse, Dinge und Situationen sind so, wie sie sind. Nicht so, wie ich es mir wünsche.) Dazu gehört auch der Gedanke, dass ich bin, wer ich bin. Und nicht, wie andere mich gerne hätten. Und folglich bist du, wer du bist und nicht, wie ich dich gerne hätte.

2. Das Gute gibt es nicht umsonst – es hat seinen Preis, den ich in Vorkasse zu erbringen habe. (anders ausgedrückt: Ich ernte, was ich säe).

3. Nichts tun, was ich nicht wirklich will. (Ich kann nicht alles das tun, was ich will. Und genauso steht fest, dass ich nicht etwas zu tun brauch, was ich nicht will.) 

 

Dahinter steckt „friedliche Akzeptanz“ – ein Thema, was mich sehr berührt und in der FamilienWerkstatt von stetiger Relevanz ist. Mit friedlicher Akzeptanz verbinde ich das große Thema „Loslassen“ – es so sein zu lassen, wie es ist – nicht im Widerstand sein, nicht dagegen ankämpfen. Mich selbst, andere Mitmenschen und das Leben annehmen, sich engagieren (stark machen, sich einsetzen), sich mit Hingabe darauf einlassen, mich selbst, andere und das Leben als Freund (nicht als Feind) begrüßen und „willkommen heißen“ – auch wenn es gerade schmerzvoll ist. Denn: Schmerz gehört zum Leben dazu (Leid entsteht nur, wenn wir im Widerstand mit uns selbst, anderen und dem Leben sind). Friedliche Akzeptanz bringt mich im Leben weiter und öffnet die Tür zum Lernen und Neues entdecken. 

 

„Akzeptanz ermöglicht das Erfahren und Erleben dessen, was gerade ist, so wie es eben ist, inklusive der eigenen Reaktion darauf. Eine solche Haltung ist notwendig, wenn wir vor einem Problem stehen, das eben nicht gelöst werden kann, eine Situation eben nicht veränderbar ist. Weil ein Ereignis zum Beispiel bereits stattgefunden hat oder unabänderliche Konsequenzen zur Folge hatte.“                                          (Quelle: psyberlin)

Auch hier wieder meine Frage: Bist du an diesem Thema interessiert und kannst du dir vorstellen daran zu arbeiten? Getreu dem Motto:  

„Gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann. Gib mir den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann. Und gib mir die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“             

                                                                                                   Friedrich Christoph Oetinger

Für die, die bis hier hin gelesen haben noch ein 3. Impuls

In der Einleitung des Buches „Selbstbestimmt leben – Wege zum Ich“ von Jorge Bucay schreibt er über „Wege“ – Wege, die Menschen gehen, um zu ihrem persönlichen Ziel zu kommen. Und er sieht die Erkenntnis, dass es immer darum geht, „gut“ dort anzukommen. Dabei passiert es manchen Menschen, dass sie sich unterwegs verirren, dass sie stehen bleiben, nicht vorwärts kommen, andere wiederum gehen Abkürzungen und werden zu kundigen Führern für andere. 

Es folgen Erkenntnisse, die mich wieder inspirieren (leicht abgeändert): 

  • Es gibt viele Wege, die zum Ziel führen – einfache Umwege, schwierige und anstrengende, mit Mühsal erreichbare Wege, gradlinige Wege, die bereits ausgetrampelt sind, neue Wege, die noch keiner gegangen ist. 
  • Es gibt unendlich viele Ausgangspunkte.
  • Es gibt tausende von Optionen und Dutzende von Routen, die in die „richtige“ Richtung führen.
  • Es gibt Wege, die ich alleine, für mich selbst gehe. 
  • Es gibt Wege, die ich in Gemeinschaft gehe, weil andere Menschen gleiche Ziele anstreben.
  • Es gibt einige Wege, die stets Teil des ganzen Weges sind, Wege, die du oder ich nicht ausweichen können, Wege, die du oder ich notwendigerweise gehe, wenn weiterkommen gewollt ist, Wege, auf denen du oder ich lernen, was wichtig ist, um das letzte Wegstück zu schaffen.
  • Und dann gibt es noch die unerlässliche Wege: 1. Der Weg der endgültigen Begegnung mit sich selbst. Ich nenne ihn den Weg der Selbstabhängigkeit. 2. Der Weg der Begegnung mit dem Anderen, mit der Liebe und der Sexualität. Ich nenne ihn den Weg der Begegnung. 3. Der Weg der Verluste und des Schmerzes. Ich nenne ihn den Weg der Tränen. 4. Und schließlich den Weg der Erfüllung und der Sinngestaltung. Ich nenne ihn den Weg des Glücks.